Aufgrund meiner unfassbaren Erlebnisse hier, hatte ich plötzlich gar keine Lust mehr auf diesem Blog weiterzuschreiben. Jede Sekunde, die ich dafür opfern würde, erschient mir zu kostbar, um sie an meinem Schreibtisch zu verbringen. Aber weil ihr alle so zahlreich nachfragt und die Schreie immer lauter werden, gebe ich mal nach. Ich bin nicht so gut im Nein-Sagen, jajaja.
Hier kommen meine empirisch erhobenen Favoriten, wie sich dieses Land und ihre Besonderheiten über einen Kamm scheren lassen. Los geht's:
Wir fuhren auf eine nicht endenwollenden Hauptstraße entlang, die der Schauplatz eines teils ohrenbetäubenden Hupkonzertes war. 20 Kilometer Asphalt schlängeln sich unter dem Namen Javier Prado Este durch diverse Bezirke Limas. Augenblicklich verspürte ich so eine Ahnung, dass ich meinen internationalen Führerschein hier wohl nicht benutzen würde... Die Verkehrsregeln hängen auch maßgeblich vom Gefährt ab: Je älter und zerbeulter es ist, desto mehr traut sich der Fahrer. Es kann ja eh nicht mehr viel passieren. Weil auch die Ampeln mehr Dekoration als alles andere sind, stehen zusätzlich Polizeioffiziere auf den Kreuzungen, um den hupenden Autofahrern genau jene Signale zu geben, die eigentlich schon die Ampellichter mitteilen.
Hier kommen meine empirisch erhobenen Favoriten, wie sich dieses Land und ihre Besonderheiten über einen Kamm scheren lassen. Los geht's:
An meinem ersten Tag in Lima hatte ich das Glück von einem englischsprachigen Taxifahrer abgeholt zu werden. Er trägt denselben Namen wie mein Gastbruder und ohnehin scheint hier die Mehrheit der männlichen Bevölkerung Luis zu heißen. Dankbar nicht sofort mit den Tücken einer komplett fremden Sprache überfordert zu werden, unterhielt ich mich erstaunlich vielseitig mit ihm. Die Autofahrt hielt uns anderthalb Stunden bei stickiger Hitze in dem Viertürer gefangen. Er sprach über diverse Götter und die Welt. Nachdem ich mich als Buchhändlerin geoutet hatte, bot er mir sogar an, sein selbstgeschriebenes Buch zum Lesen zu geben. Meinem Taxifahrer der ersten Stunde habe ich auch zu verdanken, die einzig geltende Verkehrsregel gelernt zu haben: Wer lauter hupt, hat Vorfahrt!1. Rechts vor links
Wir fuhren auf eine nicht endenwollenden Hauptstraße entlang, die der Schauplatz eines teils ohrenbetäubenden Hupkonzertes war. 20 Kilometer Asphalt schlängeln sich unter dem Namen Javier Prado Este durch diverse Bezirke Limas. Augenblicklich verspürte ich so eine Ahnung, dass ich meinen internationalen Führerschein hier wohl nicht benutzen würde... Die Verkehrsregeln hängen auch maßgeblich vom Gefährt ab: Je älter und zerbeulter es ist, desto mehr traut sich der Fahrer. Es kann ja eh nicht mehr viel passieren. Weil auch die Ampeln mehr Dekoration als alles andere sind, stehen zusätzlich Polizeioffiziere auf den Kreuzungen, um den hupenden Autofahrern genau jene Signale zu geben, die eigentlich schon die Ampellichter mitteilen.
2. Billige FrüchtchenAlles, was mein Herz begehrt, finde ich in jedem einzelnen der unzähligen kleinen Lädchen, die gefühlt rund um die Uhr geöffnet haben. Offizielle Ruhezeiten gibt es nicht. [Das System schafft sie sich selbst und deswegen gibt es hinter der Kasse und in den Gängen keine Eile zu finden.] Auch in Angebot und Preis unterscheiden sich die Geschäfte nicht sonderlich. Das beste: Früchte und Gemüse soweit mein Auge reicht! Ich rieche den süßlichen Duft und kaufe einmal alles, bitte. Das ist mein persönliches Paradies und keiner schaut zu, wenn ich die Frucht des Baumes der Erkenntnis pflücke. Es handelte sich übrigens erst seit der lateinischen Bibelübersetzung um einen Apfel - das lateinische Wort "malus" bedeutet sowohl "böse" als auch "Apfel". Zuvor hatte man Eva von einer Feige essen lassen. Ich bezahle einen Bruchteil dessen, was ich gewohnt bin, und kehre mit vollen Taschen, glücklich aus Eden nach Hause.
3. "Die Entdeckung der Langsamkeit"
Was in Europa gerade zum
Must-Have einer perfekt geschminkten Work-Life-Balance avanciert, ist
hier längst gängige Praxis. Wobei "gängig" fast schon einem Wortwitz
gleicht. Der gemeine Peruaner kennt keine verschiedenen
Fortbewegungstempi. Bei einer nicht mehr messbaren Grundgeschewindigkeit
trottet er gemütlich vor sich hin. Unsereins würde einem so gelassenen
Typen ehrfurchtsvoll das höchste Maß an sorgloser Achtsamkeit
unterstellen. Da das ein Massenphänomen ist, lassen sich auf diese Weise
ganz wunderbar die Fußwege verstopfen. Als ich einmal in einem Pulk
stecken geblieben bin und es weder vor noch zurückging, erkannte ich
darin die Gründe für die zwanghafte Unpünktlichkeit meiner Kommilitonen.
Das ändert allerdings nichts daran, dass es mich halbwahnsinnig
macht...
Einmal habe ich auf dem Weg zur Uni eine Jogging-Gruppe überholt. Verblüffenderweise haben sie sogar geschwitzt.4. Schaufensterbummel
Seit 2012 erlebt Lima einen wahren Boom an
Shopping-Maulls. Sie sprießen überall aus dem Boden und sind bemüht sich
gegenseitig aufs Neue in ihrer Größe zu übertrumpfen. Meine ersten
Erlebnisse waren überraschend westlich: Zara, Ripley und H&M reihen
sich an KFC, McDonalds oder PizzaHut. Auch die Schaufensterpuppen
lächeln einem altbekannt entgegen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich
wirklich dunkelhäutige Puppen erwartet habe. Darf ich so etwas überhaupt
öffentlich denken? Und ist es jetzt nicht schon mehr als ein Gedanke,
wenn ich ihn mit euch teile? Ich drifte etwas ab... Fakten helfen mir,
also: In einer Gesellschaft, deren deutliche Mehrheit eine dunkle
Hautfarbe hat, habe ich keine (!) einzige Werbung gesehen, dessen
Werbegesicht man stereotyp der peruanischen Bevölkerung zuordnen könnte.
Es ist erstaunlich wie krass fremde Schönheitsideale Einzug gehalten
haben.
5. jajajajaja
Sie reden viel, schnell und mit jedem. Ihre
offene Art spiegelt sich auch in der Kommunikation wieder. Es sehr
einfach, miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit meinen Freunden ist es
mir möglich, wirklich über alles zu reden. Wir kennen keine Tabus
und haben keine Scham. Sie erlauben mir, jede Frage zu stellen, die mir
in den Sinn kommt. Das sind viele. Manche Menschen sind abgeschreckt von
meinen Fragen. Nicht nur in Deutschland - überall. Dabei bin ich nur
harmlos interessiert. Meine peruanischen Freunde wissen das und mögen es
an mir. Ich liebe diese Unkompliziertheit. Während unsere Gespräche von
Angesicht zu Angesicht tiefgründig und kompliziert werden können, sieht
das online oft anders aus. Es passiert, dass ganze Dialoge nur aus
zwei Buchstaben bestehen: Mit jajaja wird ein deutsches hahaha
ausgedrückt. Das verschriftlichte Lachen gehört zur Chatkultur wie das
Lama zu den Anden - es ist nicht wegzudenken. Ich habe es versucht.
Inzwischen habe ich mich so gut eingelebt, dass ich es gar nicht mehr
weg- oder hinzudenken brauche. Es sprudelt von alleine aus mir raus.
Kaum eine Antwort bei Whatsapp kommt noch ohne dieses Beiwerk aus. Meine
Anpassungsfähigkeit ist erschreckend: Teilweise schreibe ich in Chats
mit Deutschen jajaja. Hahaha.
Alles Liebe
Marisa
Because of my incredible experiences here, I suddenly didn't feel like writing on this blog. Every second I sacrifice for it seems too precious for me to spend at my desk. But you all ask so many and the screams are getting louder, so I give in to it. I am not so good at saying no, jajaja.
Here are my empirically collected favorites, how to lump this country and its peculiarities together. Here we go:
Here are my empirically collected favorites, how to lump this country and its peculiarities together. Here we go:
- Right before leftOn my first day in Lima I was lucky enough to be picked up by an English speaking taxi driver. He has the same name as my host brother - in any case, the majority of the male population seems to be called Luis. Thankfully not immediately overwhelmed with the problems of a completely foreign language, I talked to him amazingly eclectic. The car drive kept us imprisoned for one and a half hours in stifling heat. He talked about various gods and the world. After coming out as a bookseller, he even offered to read his self-written book. I
owe it to my taxi driver to have learned the only
valid traffic rule: whoever honks harder, has right of way!We drove on a never-ending main street, which was the scene of a partly deafening chorus of horns. 20 kilometers of asphalt meander through several districts of Lima, called Javier Prado Este. At
the moment, I had an idea that I would not use my international
driver's license here ... The traffic rules also depend significantly on
the vehicle: the older and more demaged it is, the more the driver
dare. It can not happen much anymore. Because
the traffic lights are more decoration than anything else, police
officers are also at the crossroads to give the honking drivers exactly
those signals that already tell the traffic lights.
- Cheap fruitsI can find everything what my heart desires in each one of the small shops that have been open around the clock. There are no official rest periods. [The system creates it for itself and therefore there is no hurry behind the cash register and between the corridors.] Also in terms of supply and price, the shops are not very different. The best: fruits and vegetables as far as eye can reach! I smell the sweet aroma and wanna buy everything, please. This is my personal paradise and no one notices when I pick the fruit of the tree of knowledge. Actually not until the the translation of the Bible it is an apple - the Latin word "malus" means both "evil" and "apple". I pay a trickle of what I'm used to pay and happily return home with full bags from Eden.
- "The discovery of slowness"What has become a must-have in Europe for a perfect work-life balance has long been fast moving practice here. But "fast moving" is a bad joke. The common Peruvian knows no different shades of shifting speed. They trudge comfortably at a no longer measurable speed. We would reverently perceive such calm guys as people with the highest degree of careless mindfulness. As this is a mass phenomenon, it is a wonderful way to plug footpaths. Once
I got stuck in a crowd and it was neither possible to go back nor forth, hence, I saw the reasons for the compulsive unpunctuality of my fellow students.
That doesn't change the fact that it makes me crazy ... Once I overtook a jogging group on my way to university. Surprisingly, they even sweated.
- Window shoppingSince 2012 shopping malls have been boomed in Lima. They mushroomed everywhere and try to outreach each other in their size. My first experiences were sudden western: Zara, Ripley and H & M beside KFC, McDonalds or PizzaHut. Even the display dummies smile in a familiar way. I am not sure if I really expected dark-skinned dolls. May I even think that in public? And isn't it more than only a thought now if I share it with you? I'm drifting away ... Facts help me, so: In a society whose vast majority have a dark skin color, I have seen no (!) single advertising whose face could stereotypically attributed to the Peruvian population. It is creazy how foreign beauty ideals have arrived.
- jajajajajaThey talk a lot, fast and with everyone. Their open mind is also reflected in the communication. It's very easy to get into conversation with each other. With my friends I am avle to really talk about everything. We don't know any taboos and have any shame. They allow me to ask any question that comes to my mind. There are many. Some people are deterred by my questions. Not only in Germany - everywhere. But I am only harmless interested. My Peruvian friends understand that and like it about me. I love this simplicity. While our conversations can be profound and complicated face to face, online often looks different. It happens that whole dialogues consist only of two letters: jajaja expresses a German hahaha. The written laughter belongs to the chat culture as the Lama to the Andes - it is impossible to imagine without. I tried. Meanwhile I've settled in so well that I completely adapted their behaviour. It gushes out of me by itself. There is seldom an answer on Whatsapp without this detail. My adaptability is terrifying: I sometimes write in chats with Germans jajaja. Hahaha.
Yours Marisa
_____
Debido a mis experiencias increíbles aquí, de repente no me apetecía escribir en este blog. Cada segundo que sacrifico me parece demasiado precioso para gastar en mi escritorio. Pero debido a que todos preguntan a tantos y los gritos son cada vez más fuertes, me rindo. No soy tan bueno para decir que no, sí.
Aquí están mis favoritos recopilados empíricamente, cómo hacer este país y sus peculiaridades en un peine. Vamos:
1. Justo antes a la izquierdaEn mi primer día en Lima tuve la suerte de ser recogido por un taxista que hablaba inglés. Él tiene el mismo nombre que mi hermano anfitrión, y en cualquier caso, la mayoría de la población masculina parece llamarse Luis. Afortunadamente no abrumado inmediatamente con las trampas de un idioma completamente extraño, hablé con él increíblemente versátil. El automóvil nos tomó una hora y media de sofocante calor en el automóvil de cuatro puertas atrapado. Él habló sobre varios dioses y el mundo. Después de dejarme salir como vendedor de libros, incluso me ofreció leer su libro escrito por mí mismo. Le debo a mi taxista de la primera hora haber aprendido la única regla de tráfico válida: ¡quien toque más fuerte, tiene el derecho de paso!
Condujimos a lo largo de una calle principal interminable, que fue escenario de un concierto de claxon parcialmente ensordecedor. 20 kilómetros de meandro de asfalto bajo el nombre de Javier Prado Este a través de varios distritos de Lima. Por el momento, tenía la corazonada de que no usaría mi licencia de conducir internacional aquí ... Las reglas de tráfico también dependen significativamente del vehículo: cuanto más viejo y más maltratado sea, más se atreve el conductor. No puede suceder mucho de todos modos. Debido a que los semáforos son más una decoración que otra cosa, los oficiales de policía también están en la encrucijada para dar a los conductores de bocina exactamente las señales que ya le dicen a los semáforos.
2. frutas baratasTodo lo que mi corazón desea, lo encuentro en cada una de las innumerables pequeñas tiendas que se han sentido abiertas durante todo el día. No hay periodos de descanso oficiales. [El sistema lo crea por sí mismo y, por lo tanto, no hay prisa detrás de la caja registradora y en los corredores.] También en términos de suministro y precio, las tiendas no son muy diferentes. Lo mejor: ¡frutas y verduras hasta donde alcanza mi vista! Huelo el olor dulce y compro todo, por favor. Este es mi paraíso personal y nadie observa cuando escojo el fruto del árbol del conocimiento. Por cierto, no fue hasta la traducción de la Biblia en latín como una manzana: la palabra latina "malus" significa tanto "mal" como "manzana". Previamente, Eve la había alimentado con un higo. Pagué una fracción de lo que estoy acostumbrado y regreso a casa lleno de bolsas, felizmente desde Eden.
3. "El descubrimiento de la lentitud"Lo que se ha convertido en algo imprescindible en Europa para lograr un equilibrio perfecto trabajo-vida ha sido durante mucho tiempo una práctica común aquí. Donde "común" es casi una palabra de broma. El peruano común no conoce una velocidad de locomoción diferente. A una velocidad básica que ya no es mensurable, se desplaza cómodamente hacia sí mismo. La nuestra asumiría con reverencia el más alto grado de atención descuidada hacia un tipo tan sereno. Como se trata de un fenómeno de masas, es una forma maravillosa de obstruir los senderos. Una vez que me quedé atrapado en una multitud y no iba ni regresaba, vi en él las razones de la falta de conciencia compulsiva de mis compañeros estudiantes. Eso no cambia el hecho de que me vuelve loco ...Una vez supere a un grupo de jogging camino a la universidad. Sorprendentemente, incluso sudaron.
4. Ventana de comprasDesde 2012, Lima ha experimentado un verdadero auge en las compras. Brotan del suelo en todas partes y tratan de superarse unos a otros en su tamaño de nuevo. Mis primeras experiencias fueron sorprendentemente occidentales: Zara, Ripley y H & M se alinearon para KFC, McDonalds o PizzaHut. Incluso los maniquíes le sonríen a un familiar viejo. No estoy seguro de si realmente esperaba muñecas de piel oscura. ¿Puedo siquiera pensar eso en público? ¿Y no es más que un pensamiento ahora si lo comparto con usted? Me estoy alejando ... Los hechos me ayudan, entonces: en una sociedad cuya gran mayoría tiene un color de piel oscuro, no he visto (!) Publicidad única cuya cara publicitaria podría atribuirse estereotípicamente a la población peruana. Es increíble cómo han llegado los crasos ideales de belleza extranjera.
5. jajajajajaHablan mucho, rápido y con todos. Su naturaleza abierta también se refleja en la comunicación. Es muy fácil conversar entre ellos. Con mis amigos, realmente puedo hablar de todo. No conocemos ningún tabú y no tenemos vergüenza. Me permiten hacer cualquier pregunta que se me ocurra. Hay muchas personas son disuadidas por mis preguntas. No solo en Alemania, en todas partes. Solo soy inofensivo. Mis amigos peruanos lo saben y me gusta de mí. Amo esta simplicidad. Si bien nuestras conversaciones pueden ser profundas y complicadas cara a cara, en línea a menudo se ve diferente. Sucede que los diálogos completos consisten solo de dos letras: con jajaja se expresa un hahaha alemán. La risa con guión pertenece a la cultura del chat como el Lama a los Andes: es imposible de imaginar. Lo intenté mientras tanto, me he adaptado tan bien que ni siquiera necesito pensar más en eso. Sale de mí solo. Apenas hay una respuesta para Whatsapp sin este accesorio. Mi adaptabilidad es aterradora: a veces escribo en chats con alemanes jajaja. Jajaja.
Muchos saludos,
Marisa
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Debido a mis experiencias increíbles aquí, de repente no me apetecía escribir en este blog. Cada segundo que sacrifico me parece demasiado precioso para gastar en mi escritorio. Pero debido a que todos preguntan a tantos y los gritos son cada vez más fuertes, me rindo. No soy tan bueno para decir que no, sí.
Aquí están mis favoritos recopilados empíricamente, cómo hacer este país y sus peculiaridades en un peine. Vamos:
1. Justo antes a la izquierdaEn mi primer día en Lima tuve la suerte de ser recogido por un taxista que hablaba inglés. Él tiene el mismo nombre que mi hermano anfitrión, y en cualquier caso, la mayoría de la población masculina parece llamarse Luis. Afortunadamente no abrumado inmediatamente con las trampas de un idioma completamente extraño, hablé con él increíblemente versátil. El automóvil nos tomó una hora y media de sofocante calor en el automóvil de cuatro puertas atrapado. Él habló sobre varios dioses y el mundo. Después de dejarme salir como vendedor de libros, incluso me ofreció leer su libro escrito por mí mismo. Le debo a mi taxista de la primera hora haber aprendido la única regla de tráfico válida: ¡quien toque más fuerte, tiene el derecho de paso!
Condujimos a lo largo de una calle principal interminable, que fue escenario de un concierto de claxon parcialmente ensordecedor. 20 kilómetros de meandro de asfalto bajo el nombre de Javier Prado Este a través de varios distritos de Lima. Por el momento, tenía la corazonada de que no usaría mi licencia de conducir internacional aquí ... Las reglas de tráfico también dependen significativamente del vehículo: cuanto más viejo y más maltratado sea, más se atreve el conductor. No puede suceder mucho de todos modos. Debido a que los semáforos son más una decoración que otra cosa, los oficiales de policía también están en la encrucijada para dar a los conductores de bocina exactamente las señales que ya le dicen a los semáforos.
2. frutas baratasTodo lo que mi corazón desea, lo encuentro en cada una de las innumerables pequeñas tiendas que se han sentido abiertas durante todo el día. No hay periodos de descanso oficiales. [El sistema lo crea por sí mismo y, por lo tanto, no hay prisa detrás de la caja registradora y en los corredores.] También en términos de suministro y precio, las tiendas no son muy diferentes. Lo mejor: ¡frutas y verduras hasta donde alcanza mi vista! Huelo el olor dulce y compro todo, por favor. Este es mi paraíso personal y nadie observa cuando escojo el fruto del árbol del conocimiento. Por cierto, no fue hasta la traducción de la Biblia en latín como una manzana: la palabra latina "malus" significa tanto "mal" como "manzana". Previamente, Eve la había alimentado con un higo. Pagué una fracción de lo que estoy acostumbrado y regreso a casa lleno de bolsas, felizmente desde Eden.
3. "El descubrimiento de la lentitud"Lo que se ha convertido en algo imprescindible en Europa para lograr un equilibrio perfecto trabajo-vida ha sido durante mucho tiempo una práctica común aquí. Donde "común" es casi una palabra de broma. El peruano común no conoce una velocidad de locomoción diferente. A una velocidad básica que ya no es mensurable, se desplaza cómodamente hacia sí mismo. La nuestra asumiría con reverencia el más alto grado de atención descuidada hacia un tipo tan sereno. Como se trata de un fenómeno de masas, es una forma maravillosa de obstruir los senderos. Una vez que me quedé atrapado en una multitud y no iba ni regresaba, vi en él las razones de la falta de conciencia compulsiva de mis compañeros estudiantes. Eso no cambia el hecho de que me vuelve loco ...Una vez supere a un grupo de jogging camino a la universidad. Sorprendentemente, incluso sudaron.
4. Ventana de comprasDesde 2012, Lima ha experimentado un verdadero auge en las compras. Brotan del suelo en todas partes y tratan de superarse unos a otros en su tamaño de nuevo. Mis primeras experiencias fueron sorprendentemente occidentales: Zara, Ripley y H & M se alinearon para KFC, McDonalds o PizzaHut. Incluso los maniquíes le sonríen a un familiar viejo. No estoy seguro de si realmente esperaba muñecas de piel oscura. ¿Puedo siquiera pensar eso en público? ¿Y no es más que un pensamiento ahora si lo comparto con usted? Me estoy alejando ... Los hechos me ayudan, entonces: en una sociedad cuya gran mayoría tiene un color de piel oscuro, no he visto (!) Publicidad única cuya cara publicitaria podría atribuirse estereotípicamente a la población peruana. Es increíble cómo han llegado los crasos ideales de belleza extranjera.
5. jajajajajaHablan mucho, rápido y con todos. Su naturaleza abierta también se refleja en la comunicación. Es muy fácil conversar entre ellos. Con mis amigos, realmente puedo hablar de todo. No conocemos ningún tabú y no tenemos vergüenza. Me permiten hacer cualquier pregunta que se me ocurra. Hay muchas personas son disuadidas por mis preguntas. No solo en Alemania, en todas partes. Solo soy inofensivo. Mis amigos peruanos lo saben y me gusta de mí. Amo esta simplicidad. Si bien nuestras conversaciones pueden ser profundas y complicadas cara a cara, en línea a menudo se ve diferente. Sucede que los diálogos completos consisten solo de dos letras: con jajaja se expresa un hahaha alemán. La risa con guión pertenece a la cultura del chat como el Lama a los Andes: es imposible de imaginar. Lo intenté mientras tanto, me he adaptado tan bien que ni siquiera necesito pensar más en eso. Sale de mí solo. Apenas hay una respuesta para Whatsapp sin este accesorio. Mi adaptabilidad es aterradora: a veces escribo en chats con alemanes jajaja. Jajaja.
Muchos saludos,
Marisa